Eine Aktion der  STUTTGARTER JUGENDHAUS  GESELLSCHAFT

in Zusammenarbeit mit dem Garten- Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart und Kooperationspartnern

Wald – Gestalten ´16                    Im Silberwald 4.4.2016 – 30.9.2016 Kinder gestalten Künstlerische Objekte in der Natur

Fred Kalinowski                         Hohe Straße 9                          70174 Stuttgart                www.wald-gestalten.de

Projektskizze

Stuttgarter Kinder und Jugendliche gestalten aus Naturmaterialien Kunstobjekte, die ermöglichen, den Wald und seine Gestalt(en) neu wahrzunehmen und zu erleben – diesmal im Silberwald zwischen Ruhbank und Sillenbuch

  im Wald gestalten

                      –    den Wald gestalten

                                          – Gestalten - im Wald

 künstlerische Produktion und Ökologie verbinden

Wahrnehmung:

Das Gestalten in und mit der Natur braucht wache und offene Sinne.

Naturerleben:

Hautnah die Elemente erfahren und ihre Gesetzmässigkeiten kennenlernen

Dialog:

Eine intensive Beziehung zu dem Ort aufbauen, an dem das Objekt entsteht. Die Natur macht Geschenke: Energie, Ruhe, Wachstum, und Entwicklung. Wir können Achtsamkeit und Sorgsamkeit im Umgang mit ihr zurückgeben

Prozess:

die Entstehung ist wichtiger als das Produkt: Weniger Haben - mehr Sein Im Schaffen das   Ergebnis nicht aus den Augen verlieren. Die Veränderung der Natur und unsere eigene wahrnehmen.

Konzentration:

Kunst entfaltet sich in der Auswahl von Wesentlichem

Zeit:

Wie beim Spiel verlieren wir uns beim Bauen in der Natur im Schaffen und vergessen die Zeit. Die natürlichen Rhythmen vs. Vergänglichkeit menschengemachter Werke.

Motivation:

Bauen in der Natur entspricht dem kindlichen Entwicklungstand: Es macht Spaß.

Kreativität Ästhetik:

Jeder kann kreativ sein, „Landart“ spricht alle Sinne an, weckt die Fantasie, und hilft das Schöne der Natur wahrzunehmen

Kommunikation und Kooperation:

Beim gemeinsamen Bauen lernen wir zu kooperieren und kommunizieren.

Präsentation, Dokumentation:

Der Wert des Bauens gipfelt in der Präsentation der Werke. Mit der Eröffnung können wir Menschen für Umweltbelange sensibilisieren.

Themen

 

formen:         Fabelwesen,

grosse - kleine,                     dicke –dünne,                        wilde – sanfte,    

lustige – gefährliche,            lange – kurze,                       viele – einzelne,

liegende – stehende              Bunte - Einfarbige,               schräge - grade

durchblicken:       fabelhafte Ausschnitte – Einschnitte

Zeichen setzen : für Fabelwesen              

bauen:            Hütten und Höhlen, Kleine Welten

färben:          Fabelhafte Naturfarben, Erde, Sand, Blüten, Wurzeln, Rinde, etc.

 

kreative Spannung kann sich aus folgenden Begriffspaaren aufbauen:

 

 

Werden und Vergehen                      * * *           ologisch-ökonomisch– sinnlos verbrauchend

bildend – unterhaltend                     * * *            aktionsbezogen – ruhig zum Anschauen

Akteure

a) Kids zwischen 4 und 16

aus Einrichtungen der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH

aus Kindergärten/-tagesstätten, Waldkindergärten

aus Grundschulklassen, aus anderen Schulen

von Naturschutzorganisationen

b) Künstler, die als Mentoren die Produktion ideenreich begleiten

c)Teilnehmerzahl

Es können bis zu 35 Objekte entstehen - d.h. Aktivitäten von bis zu 35 Gruppen

In der Regel produzieren in den Gruppen bis zu 15 Kinder oder Jugendliche gemeinsam

Zeitplan

0. Einladung an mögliche Teilnehmer

1.  Infos über Projektablauf

    

3. ab 4. April : Beginn der Aktivitäten im Wald oder in den Einrichtungen

4. bis Ende Juni: Produktion der Werke vor Ort oder in der Einrichtung – Titelfindung

     Kennzeichnung der Objekte, Ausschilderung der Wege

5. letztes Handanlegen am 6. Juli

6. Eröffnung zw. 7.Juli (siehe unten)

7. bis 30. September Ausstellung mit Begleitveranstaltungen (Sommerferienprogramm)

8. bis 04. Oktober ggf. Rückbau und Abtransport

 

Eröffnung am 5. Juli nachmittags,

Einführung zur Ausstellung (N.N., Führungen von den Gruppen für die Gruppen)

offizielle Begrüßung durch einen Vertreter des Garten, Friedhofs- und Forstamtes

jede Gruppe bringt was für das Obstbüffet mit.

Ideen: Stelzenläufer, Klangobjekte und Trommeln im Wald, Märchenerzählerin.

Präsentation vor Ort

a) bis zu 35 Objekte der Kinder und Jugendlichen entlang des Waldpfades (ca. 4km)

b) Begleitausstellung - Dokumentation zur Produktion

    Hintergrundinfos – Kooperationspartner – Spender und Sponsoren

 

Dokumentation (Plakat)

Fotodokumentation im Plakatformat mit ökologischen Bildungsinhalten, Pressestimmen und Daten. Teilnehmergruppen dokumentieren ihren Produktionsprozess und stellen die Fotos und Materialien für die Dokumentation zur Verfügung.

 
 

Bau- und Spielregeln

 

- Nur Naturmaterialien verwenden Dazu zählen auch Naturschnüre und Seile, Bast und alle  naturbelassenen oder mit unbedenklichen Farben gefärbten Stoffe.

- natürliche gewonnene Farbpigmente können mit Leinöl oder anderen organischen Bindemitteln angerührt  werden.

- Als Klebstoffe können Quark, Wasser mit Mehl, Lederleim oder Knochenleim verwendet werden.

- Die Wege müssen freigehalten werden Keine Hindernisse auf den Wegen schaffen                                      Die Objekte dürfen keine Fallen für Wildtiere werden

- Objekte, die so beschaffen sind, dass sie beim Einsturz oder                                                        Umfallen Menschen verletzen könnten, sollen in ausreichendem                                                         Abstand zu den Wegen aufgestellt werden                                                                                                      Aufbau der Kunstwerke max. 5 m abseits des Waldweges

- Keine Pflanzen beschädigen oder Tiere verletzen.

- Orte mit natürlichen Gefahren (Bäume mit Totästen,
 schiefstehende Bäume, ungesichertes Altholz etc.) meiden.

- Anweisungen von Mitarbeitern des Forstamtes bitte Folge leisten.


Eure/Ihre Fragen beantwortet gerne:

Fred Kalinowski 0171-7135690

www.wald-gestalten.de